Neues aus Eutin!

Fragen und Antworten zum Projekt “Peterstraße Ost”

Warum wird die Peterstraße Ost überhaupt saniert? 

Die Flaniermeile soll im Zuge der Innenstadtsanierung ein neues, frisches Gesicht bekommen. Der öffentliche Raum wird dadurch aufgewertet. Das kommt  vor allem auch dem Handel und den Anliegern zu gute. Die Stadt investiert hier für ihre Bürger. Kurzum die Straße wird schöner und weitgehend barrierefrei. Außerdem werden die Leitungen erneuert – die Straße wird mit Breitband versorgt und somit fit gemacht für die Zukunft.

Wie wird sich die Straße durch die Sanierung verändern?

Sie wird sich mit Naturgroßsteinpflaster und entsprechender Ausstattung zeitgemäßer und vor allem barrierefreier präsentieren. Die Pflastersteine sind größtenteils aus dem Bestand und werden bearbeitet und wieder verwertet. Das historische Ambiente bleibt so erhalten und die Begehbarkeit verbessert sich entscheidend. Moderne Stadtmöbel, neue Lampen, Fahrradbügel und Papierkörbe werden für ein ansprechendes Gesamtbild sorgen. Damit steigt die Aufenthaltsqualität entscheidend. Das ist wichtig, um im Wettbewerb bestehen zu können. Innenstädte stehen heute verstärkt im Wettbewerb mit Einkaufszentren und vor allem dem Online-Handel. Die Stadt Eutin hat hier mit dem Projekt Stadtentwicklung 2016 + frühzeitig die Weichen gestellt zur Stärkung der eigenen Innenstadt.

Wann startet die Maßnahme?

Mitte Mai soll die Baustelle eingerichtet werden. Danach folgt dann die eigentliche Baumaßnahme.

Wie lange dauert sie?

Zunächst wird bis zum 17. November gebaut. Danach wird unterbrochen, um das Weihnachtsgeschäft nicht zu beeinträchtigen. Das haben Politik, Verwaltung und Handel gemeinsam so abgestimmt. Im Frühjahr 2018 werden die Bauarbeiten je nach Witterungslange fortgesetzt. In der ersten Jahreshälfte soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Welche Beeinträchtigungen gehen mit der Maßnahme einher?

Die Baumaßnahme soll so schonend wie möglich durchgeführt werden. Auch das haben Politik, Verwaltung und Handel in gemeinsamen Runden abgesprochen. Der Handel ist zudem aktiv am Baustellenmanagement durch die WVE vertreten. Bauen im Bestand ist besonders sensibel – darauf wurde bereits in der Ausschreibung hingewiesen. Es wurde zum Beispiel festgelegt, dass besonders lärmintensive Arbeiten nur früh morgens oder am späten Nachmittag durchgeführt werden.

Welche Wege sind wann und wie gesperrt?

Der Bau soll in 9 Abschnitten durchgeführt werden. Darauf haben sich Planer und Ingenieure geeinigt, um auch hier möglichst händler- und kundenfreundlich zu agieren. Die Straße ist zu jedem Zeitpunkt begehbar. Dort wo gebaut wird, sorgen sogenannte Baustellenbrücken für Erreichbarkeit.

Sind die Geschäfte und Lokale erreichbar? Kann man weiter einkaufen?

Für die Kunden wird es kaum Einschränkungen geben. Alle Geschäfte und Lokale sind zu jederzeit fußläufig erreichbar. Man kann definitiv überall weiter einkaufen. Im Gegenteil: gerade jetzt lohnt es sich besonders. Die Geschäftsleute locken sicher mit attraktiven Baustellenangeboten. Außerdem freuen sie sich sicher über die Solidarität der Eutinerinnen und Eutiner.

Wo wird Baumaterial gelagert?

Das Baumaterial wird außerhalb der Fußgängerzone in der Albert-Mahlstedt-Straße gelagert. Dennoch wird die Baustelle natürlich als solche klar erkennbar sein.

 

Insgesamt steckt die Stadt Eutin mittendrin in der größten Sanierungsmaßnahme ihrer Geschichte. Mehr als 25 Millionen Euro werden insgesamt investiert mit Hilfe von Bund und Land. Die Eutiner Innenstadt wird dadurch maßgeblich aufgewertet. Das Großprojekt bleibt für alle Beteiligten eine große Herausforderung! Die erste Etappe ist geschafft.

Also: Bleiben wir weiter dran!

Weitere Informationen zur Stadt Eutin erhalten Sie auf der Website der Stadt Eutin.