07.06.2017 – Der zweite Baustellenfilm ist abgedreht

Wir bauen für Eutin – mitten in der Stadt und das Leben geht einfach gut weiter; kommen Sie und erleben Sie Eutin! Der Film zur Baustelle in der Peterstraße:

22.Mai 2017 – Eine Stadt auf ihrem Weg in die Zukunft: Projekt Östliche Peterstraße

Nachdem zur Landesgartenschau die Areale rund um den Großen Eutiner See modernisiert und  maßgeblich aufgewertet wurden, geht die Stadtentwicklung jetzt in der  historischen Altstadt weiter. Wir bauen für eine moderne und lebenswerte Stadt. Im Mai 2017 ist die Baumaßnahme „Östliche Peterstraße“ gestartet.

Eutins Flaniermeile soll ein neues, frisches Gesicht bekommen und nach der Maßnahme eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität bieten. Repräsentativ und großzügig in der Optik soll sich die östliche Peterstraße künftig zeigen – kurzum Eutins Peterstraße wird attraktiver werden.

Dazu werden die Fahrbereiche mit Naturgroßsteinpflaster  mit einer gesägten und geflammten Oberfläche hergestellt. Die Pflastersteine sind größtenteils  aus dem Bestand und werden bearbeitet und wiederverwertet. Das historische Ambiente bleibt so erhalten und  die Begehbarkeit verbessert sich entscheidend. Die umliegenden Flächen werden durch Klinker befestigt. Die Randbereiche an den Fassaden werden mit Mosaikpflaster angeglichen.

Die Flächen vor den Geschäften werden neu strukturiert. Moderne Stadtmöbel aus einer Stahl- und Holzkombination mit anthrazitfarbener Pulverbeschichtung, neue Mastleuchten, Fahrradbügel und Papierkörbe sorgen für ein ansprechendes Gesamtbild.

Diese Ausstattungselemente werden gemeinsam mit Zierapfel-Bäumen  in einer Linie an der Nordseite der östlichen Peterstraße angeordnet. Passend zur bereits modernisierten westlichen Peterstraße.  Die Gastronomie vor Ort behält Sitzplätze zwischen den kleinkronigen Bäumen. Die Südseite bleibt frei von Ausstattungselementen.

Die Baumaßnahme findet in drei Abschnitten mit insgesamt 9 Feldern statt. Sie umfasst die östliche Peterstraße zwischen Albert-Mahlstedt-Straße und Markt. Im Zuge der Sanierung werden auch die teilweise in die Jahre gekommenen  Ver- und Entsorgungsleitungen in der Peterstraße durch die Stadtwerke und die städtischen Betriebe saniert nach Erfordernis. Außerdem wird die Straße an das moderne Breitbandnetz angeschlossen.

Politik, Verwaltung und Einzelhandel hatten sich im vergangenen Jahr  in einem Runden Tisch „Handel/Stadtsanierung“ abgestimmt. Die Geschäfte werden während der gesamten Bauzeit erreichbar sein. In der Weihnachtszeit werden die Bauarbeiten ruhen. Die Altstadtmodernisierung geht dann mit den Baumaßnahmen „Historischer Marktplatz“ und Königstraße in den Folgejahren weiter. Ein gemeinsames Baustellenmarketing und eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit des Stadtmarketings gemeinsam mit dem Fachbereich Bauen soll BürgerInnen, Kunden und BesucherInnen gut informieren und stets auf dem Laufenden halten.

Hintergrund:

Das Projekt „Östliche Peterstraße“ ist eingebettet in die Gesamtmaßnahme „Sanierungsgebiet Historischer Stadtkern Eutin“,  damit ist die Modernisierung der Historischen Innenstadt Eutins gemeint. Erstes Etappenziel der großangelegten Attraktivierung war die Landesgartenschau 2016 mit den Maßnahmen Stadtbucht, Seepark, Schlossgarten, historisches Bauhofareal mit den Torhäusern und dem Süduferpark.  Eutin stand im Fokus des landesweiten Interesses. Das größte Gartenfest des Landes fand auf den frisch sanierten Arealen rund um den Großen Eutiner See statt. Der Bahnhofsvorplatz und die westliche Peterstraße wurden ebenfalls neu gestaltet. Eine halbe Million Besucher konnten sich von der erfolgreichen Stadtentwicklung in diesen Bereichen überzeugen.

Grundlage für die Aufwertung der Innenstadt und der Areale rund um den Großen Eutiner See ist das ISEK, das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, das Bürger, PolitikerInnen und Verwaltung 2012 gemeinsam auf den Weg gebracht haben.

Das ISEK hat Stärken und Schwächen der Stadt aufgezeigt und bietet einen Handlungsrahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung für die kommenden 20 Jahre. Die Verschönerung, Funktionsstärkung und Modernisierung der teilweise in die Jahre gekommenen Innenstadt ist erklärtes Ziel des ISEK.  Im Jahre 2014 hatte die Stadt Eutin einen großen Wettbewerb zur Innenstadtgestaltung durchgeführt. Das Büro RMP, Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, konnte mit seinen Entwürfen überzeugen.

Insgesamt steckt die Stadt Eutin mittendrin in der größten Sanierungsmaßnahme ihrer Geschichte. Mehr als 30 Millionen Euro werden insgesamt investiert mit Hilfe von Bund und Land. Die Eutiner Innenstadt wird dadurch maßgeblich aufgewertet.

3. Oktober 2016 – Die Landesgartschau Eutin schließt die Tore mit 500.000 Besuchern

Nach 159 intensiven und erlebnisreichen Tagen schließt Schleswig-Holsteins größtes Gartenfest mit rund 500.000 Besuchen die Tore, nimmt Abschied und sagt Danke! Viele Menschen haben fünf Monate lang dazu beigetragen, dass Eutin eine besondere Landesgartenschau mit hoher Qualität gezeigt hat und daraus einen enormen Imagegewinn erzielen konnte.

Dazu die beiden LGS-Geschäftsführer Martin Klehs und Bernd Rubelt: „Im Namen der Landesgartenschau Eutin 2016 bedanken wir uns herzlich bei unserem Schirmherrn, den Ministerpräsidenten Torsten Albig, dem Landrat des Kreises Ostholstein Reinhard Sager, unserem Bürgervorsteher Dieter Holst, beim Eutiner Bürgermeister Carsten Behnk sowie seinem Vorgänger Klaus- Dieter Schulz, der diese Gartenschau mit auf den Weg gebracht hat, Dank auch an die politischen Gremien.

Für ihre Unterstützung gilt unser Dank darüber hinaus natürlich unseren Hauptsponsoren: der Sparkassen-Finanzgruppe und der Stadtwerke Eutin GmbH.

Unserem exklusiven elektronischen Medienpartner NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin sowie den drei Printmedienpartnern Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, Lübecker Nachrichten und Kieler Nachrichten danken wir sehr, dass sie uns in Wort, Ton und Bild umfassend begleitet haben.

Unser großer Dank gilt auch unseren stark engagierten Ehrenamtlern, ohne die eine reibungslose Durchführung der Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre und über deren auch zukünftiges Engagement wir uns sehr freuen würden.

Danken möchte wir auch dem Aufsichtsrat der LGS sowie den MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung Eutin für eine konstruktive und kooperative Zusammenarbeit.

Die Grünverbände aus Schleswig-Holstein und der Kirchenkreis Ostholstein waren uns engagierte und fachkundige Partner, vielen Dank dafür.

Dank an die Marketingfirmen Runze & Casper sowie Schaffhausen Communication für die kreative und strategische Begleitung sowie Dank an unsere Dienstleister KomParking, MEBO, Polster Castering, Messe- und Ausstellungsgesellschaft Lübeck, Max 2001 sowie Sound & Light Wismar.

Vielen Dank auch an die Anlieger der Landesgartenschau für ihr Verständnis angesichts der entstandenen Einschränkungen.

Abschließend gilt unser besonderer Dank unseren MitarbeiterInnen in der LGS-Geschäftsstelle – innerhalb kürzester Zeit, unter hohem Anspruch und starker Arbeitsbelastung hat ein kleines Team das Projekt „Landesgartenschau“ umgesetzt. Ohne ihr Fachwissen, das persönliche Engagement und die Ausdauer eines jeden Einzelnen wäre dies nicht möglich gewesen.

Besucherzufriedenheit

Die hohe Qualität der Gartenschau spiegelt sich nicht nur in der Zufriedenheit LGS-BesucherInnen wider, sondern auch in der Begeisterung der Eutiner BürgerInnen, deren anfängliche Skepsis schnell gewichen ist.

Martin Klehs, Geschäftsführer der LGS Eutin 2016, unterstricht den resultierenden Imagegewinn Eutins weit über die Region hinaus und den damit verbundenen Impuls für den Tourismus und die

Wirtschaft: „Die Gartenschau hat es Eutin ermöglicht, sich als einen besonderen Ort zu präsentieren. Eutin als Kulturstandort mit seiner sanierten historischen Innenstadt, den Parks und Gärten, dem Ostholsteinmuseum, Festspielen und Schloss hat gezeigt, dass unsere Stadt immer einen Ausflug wert ist – auch in der Zukunft.“

Eine Besucherbefragung auf der Gartenschau hat ergeben, dass 93 Prozent der Befragten die LGS als gut bis sehr gut bewerteten und 91 Prozent sie weiterempfehlen würden. Zu den „Highlights“ auf dem Gelände zählten für die Besucher die Stadtbucht, die Hausgärten, die Spielmöglichkeiten für Kinder sowie der revitalisierte Küchengarten. 80 Prozent der Besucher kamen aus Schleswig- Holstein, 20 Prozent aus anderen Bundesländern. Mehr als die Hälfte der befragten BesucherInnen gab außerdem an, Eutin in den Folgejahren wieder besuchen zu wollen. Auf der Wunschliste standen dabei die Altstadt, die Landschaft und das Schloss.

Sehr positiv wurden auch die Veranstaltungen auf der Landesgartenschau wahrgenommen. Rund 2000 Konzerte, Lesungen, Sportkurse, Ausstellungen und Messen haben in den vergangenen 159 Tagen stattgefunden. Ein besonderer Anziehungspunkt war der Garten am frischen Wasser des Kirchenkreises Ostholstein als Zentrum des kirchlichen Engagements auf der LGS mit seinem spirituellen Stationenweg und den Holzplateaus rund um die großen Federbuchen.

„Wir haben das Ziel erreicht, unseren Gästen eine qualitativ hochwertige Gartenschau zu präsentieren, die in der Durchführung hervorragend funktioniert und zu einer hohen Zufriedenheit geführt hat“, betont Martin Klehs noch einmal, „Zusammen mit der guten Willkommenskultur hat sich Eutin fünf Monate lang von seiner besten Seite gezeigt.“

Nachhaltigkeit

Landesgartenschauen bieten Städten die Chance, sich für die Zukunft neu aufzustellen:
„Mit viel Engagement und Dynamik hat Eutin in kurzer Zeit einen großen Entwicklungsschritt vollzogen. Diese großartige bauliche Weiterentwicklung mit Investitionen von mehr als 20 Mio. € in öffentliche Infrastruktur bei einem Einsatz von etwa 7,5 Mio. € Eigenmittel wurde erst durch die Landesgartenschau als Turbo ermöglicht“, betont Bernd Rubelt, Geschäftsführer der LGS Eutin

2016 und Fachbereichsleiter Bauen Stadt Eutin, „Die Begeisterung und positive Aufbruchsstimmung gilt es jetzt aufzugreifen und in den nächsten Abschnitt der Stadtentwicklung mitzunehmen.“

„Die Landesgartenschau hat den Standort Eutin enorm vorangebracht. 90 Prozent der frisch sanierten und neu geschaffenen baulichen Anlagen rund um den Großen Eutiner See bleiben. Das Projekt ist nachhaltig. Wir werden als Standort auch in den Folgejahren von dieser Großveranstaltung und dem damit verbundenen Imagegewinn profitieren. Der Turbo für die Stadtentwicklung ist gezündet. Jetzt gilt es, an dieser Stelle weiter zu machen und den Standort weiter in Richtung Zukunft zu entwickeln“, unterstreicht Carsten Behnk, Bürgermeister der Stadt Eutin und Aufsichtsratsvorsitzender der LGS Eutin 2016.

Die Landesgartenschau in Eutin sowie die zu diesem Anlass umgesetzten Abschnitte der Stadtsanierung wurden immer mit Blick auf die Nachhaltigkeit geplant – und 90 Prozent beiben:

Seepark

Der Seepark wurde als aktive Freizeitlandschaft weiterentwickelt und erhöht damit die Attraktivität Eutins als Wohnstandort und touristisches Ziel für Familien: neue Spiel- und Sportbereiche lagern sich an die Wegeachsen des Parks an. Diese wurden in einem Workshop mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet, besitzen einen thematischen Bezug zum Ort, stellen Herausforderungen an unterschiedliche Altersgruppen und lassen Raum für kreatives Spiel.

Ein Waldgartenband mit Boule-, Fitnessgeräten, Tischtennis und Picknickplätzen kann generationsübergreifend genutzt werden. Im nordöstlichen Parkbereich sind Spielobjekte zu den Themen „See“ und „Wald“ entstanden: Netztunnel spannen sich wie Reusen über modellierte Kunststoffflächen, daneben sind Taue mit Fendern gespannt die zum Kriechen, Hangeln und Klettern animieren. Bewegliche und unbewegliche Stangen bilden einen Wackelwald, dazu sind hängende Baumhäuser mit einer Netzbrücke angeordnet. Gleichgewicht und Geschicklichkeit können hier erprobt werden während unter Bäumen gespannte Netzliegen zum Ausruhen einladen. Das Spielangebot wird durch ein abstraktes Schiffsobjekt als ein Kleinkinderspielplatz und eine Schaukel sowie durch ein Beach-Volleyball- und Streetballfeld ergänzt.

Das neue Wege- und Sichtachsenkonzept ermöglicht eine hohe Aufenthaltsqualität am Wasser: Holzdecks mit Sitzelementen zum Verweilen laufen als Verlängerung der Wegeachsen direkt an den See mit Blick auf das Schloss oder die historische Freibadeanstalt.

Stadtbucht

Die Stadtbucht am Großen Eutiner See ist sozusagen die „gute Stube der Stadt“ – gleichermaßen beliebt bei Einheimischen und Touristen. Die in die Jahre gekommene Promenade wurde modernisiert und neu interpretiert: Ein weitläufiges Holzdeck lädt zum Flanieren und Verweilen direkt am See ein. Das Deck fasst die Stadtbucht und erweitert die Promenade auf das Wasser hinaus während der Wassergarten mit Seerosen einen gärtnerischen Akzent setzt. Die Promenade aus hell anthrazitfarbenem Natursteinpflaster verzahnt optisch Stadt und See. Großformatige Gehplatten und Basaltpflaster führen durch die Bucht bis zum Übergang in den Seepark. Die Wasserstraße und der Rosengarten, dessen Hauptweg erneuert wurde, verbinden die Promenade direkt mit der Stadt. Amberbäume sorgen für eine Gliederung – zwischen den Bäumen, die für ihre bunte Herbstfärbung bekannt sind, bieten moderne Sitzbänke Erholungsmöglichkeiten. Die Stadtbucht wird mit schlichten, eleganten Lichtsäulen stimmungsvoll ausgeleuchtet, eine neue großzügige Treppe führt zum Schloss und zum Marstall. Die Stufen sind mit Kontraststreifen gestaltet, um auch sehbehinderten Menschen die Nutzung zur ermöglichen. Darüber hinaus steht eine barrierefreie Rampe zur Verfügung.

Schlossgarten

Der Eutiner Schlossgarten ist eines der bedeutendsten Gartendenkmäler in Schleswig-Holstein. Auf einer Fläche von 14 Hektar können die Besucher auf unterschiedlichen Wegen teilweise direkt am Großen Eutiner See spazieren gehen. Die Anfänge der Gartenanlage gehen auf das 14. Jahrhundert zurück. Im 18. Jahrhundert entstand hier dem Zeitgeist entsprechend ein prächtiger Barockgarten, der später zu einem Englischen Landschaftsgarten umgestaltet wurde. In dieser Form ist der denkmalgeschützte Herzogliche Garten bis heute fast unverändert erhalten geblieben und steht seit fast 200 Jahren auch der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Im Rahmen eines EU-Förderprojektes durch die Stiftung Schloss Eutin mit finanzieller Unterstützung der Stadt Eutin wurden im Schlossgarten in 2016 alte Wege und historische Brücken sowie

Wasserläufe, -fälle und -wehre revitalisiert. Alle Sanierungsarbeiten folgten dem historischen Vorbild in Abstimmung mit der Denkmalpflege und dem Naturschutz.
Der Küchengarten mit einer Fläche von 1,8 Hektar liegt im Herzen des Schlossgartens und ist das Gartendenkmal im Gartendenkmal. Auch der Küchengarten wurde vollständig nach historischem Vorbild revitalisiert, kultiviert und bewirtschaftet.

Historisches Bauhofareal

Das Gebäude-Ensemble aus Opernscheune, Torhäusern, Vogthaus und Kultur-Jugendherberge im historischen Bauhofareal soll sich langfristig als Bildungs- und Kulturstandort etablieren.

Die Opernscheune mit Seebühne als Heimat der Eutiner Festspiele war bereits kultureller Anziehungspunkt. Gegenüber soll das touristische Angebot zukünftig durch eine Kultur- Jugendherberge erweitert werden.
Der alte Baumbestand blieb erhalten; zusätzlich wurden Rosenbeete, Hecken und eine Wiesenfläche angelegt. Der historische Bauhof sowie ein neuer Parkplatz werden künftig über die neue Zufahrt von der Oldenburger Landstraße aus angefahren.

Den Torhäusern auf dem historischen Bauhofareal kommt eine ganz besondere Bedeutung zu: Sie wurden im Integrierten Altstadtkonzept als Ort mit einem besonderen Entwicklungspotenzial eingestuft. Die eingetragenen Kulturdenkmale aus dem Jahre 1837 wiesen gravierende Schäden auf. Beide Gebäude wurden im Laufe des Jahres 2015 denkmalgerecht saniert und sollen langfristig als Veranstaltungsräume genutzt werden.

Ein neuer Spazierweg führt durch den Wiesenbereich vom historischen Bauhofareal zum Süduferpark. Durch die Wiese zieht sich der Lindenbruchgraben, neu angelegte Blühstreifen bieten Lebensraum für Schmetterlinge und Bienen.

Süduferpark

Der 6,6 Hektar große Süduferpark umfasst das Gelände östlich des historischen Bauhofs bis zur Oldenburger Landstraße im Süden und zum Großen Eutiner See im Norden. Als ein neuer Erholungsbereich für alle EutinerInnen führen in diesem Areal Wege direkt zum See und auch am ehemaligen Forsthof entlang. In diesem Bereich entstehen nach der Gartenschau neue Baugebiete. Offene Wiesenbereiche und alte üppige Baumbestände bilden großzügige, grüne Freiräume zwischen den bebauten Flächen. Am Forsthof findet man zudem Aufenthaltsmöglichkeiten sowie Spielplätze mit Klettergerüsten und Schaukeln. Im Bereich Oldenburger Landstraße/Jungfernort wird ein Wohnmobilstellplatz mit 24 Stellplätze eingerichtet – mit Blick auf den See. Rampen und Treppen führen am Südufer direkt zum Großen Eutiner See. Dabei entsteht auch ein „Uferplatz“ mit Sitzmöglichkeiten, der einen Ausblick auf den See rund fünf Meter oberhalb des Wasserspiegels ermöglicht. Wanderer, Radfahrer und Wohnmobilsten werden von diesem neu erschlossenen, naturnahen Gelände profitieren.

4. März 2016 – Zweite Auflage zum Innenstadt-Wettbewerb

Nachdem die erste Auflage der Dokumentation zum Innenstadtwettbewerb komplett vergriffen war, veröffentlicht die Stadt Eutin jetzt eine Neuauflage. Die Broschüre zum Wettbewerb liegt ab sofort in der Infobox zur Stadtsanierung und im Bauamt der Stadt Eutin in der Lübecker Straße 17 aus. Parallel dazu informiert der Fachbereich Bauen im Internet unter www.eutin.de in der Rubrik Stadtentwicklung über den „Freiraumplanerischen und verkehrsplanerischen Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung von Teilbereich der historischen Innenstadt Eutins“.

Zehn Architekturbüros aus ganz Deutschland hatten ihre Entwürfe eingereicht. Die Broschüre umfasst alle abgegebenen Arbeiten. Ein renommiertes Preisgereicht, besetzt mit Experten, u. a. aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Politik und Verwaltung hatte diese Entwürfe bewertet und Empfehlungen gegeben.

Ziel des Wettbewerbs war es, Ideen für die Entwicklung der Innenstadt auszuarbeiten. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Städtebaulicher Denkmalschutz West“ sollen wesentliche städtebauliche Probleme der Innenstadt Eutins beseitigt und der historische Stadtkern, insbesondere die Anbindung vom Bahnhof über die Peterstraße zum Areal „Am Rosengarten“ aufgewertet werden.

Das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) aus dem Jahr 2012 und die Vorbereitende Untersuchung „Historischer Stadtkern“ (VU) aus dem Jahr 2013 haben verschiedene Funktionsschwächen sowie städtebauliche und gestalterische Mängel für diese zentralen Bereiche der historischen Innenstadt Eutins aufgezeigt.

Das Büro RMP Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, konnte den freiraumplanerischen Wettbewerb zur Stadtsanierung für sich entscheiden. Mit der finanziellen Unterstützung durch Bund und Land werden in den kommenden Jahren vor allem über Städtebaufördermittel die zentralen Maßnahmen zur Aufwertung der historischen Eutiner Innenstadt realisiert werden.

Die Broschüre finden Sie als PDF hier.

25. Januar 2016 – Stadtsanierung von oben: spannende Eutiner Einblicke

Es tut sich etwas in Eutin, und das ist  an vielen Orten in der Stadt sichtbar. Die Stadtentwicklung läuft auf Hochtouren. Es wird gebaut – für eine moderne und lebenswerte Stadt, für mehr Freizeit- und Aufenthaltsqualität rund um den Großen Eutiner See und in der historischen Altstadt.

Der Prozess ist spannend und sorgt für ein großes öffentliches Interesse. Die aktuellen  Sanierungsprojekte kann man zurzeit am besten von oben beobachten. Amateur-Fotograf Jan Rossmann ist in diesem Winter mit seiner Drohne über die verschiedenen Areale geflogen und zeigt in einer Bildergalerie ungewöhnliche Einblicke aus bis zu 200 m Höhe. Er war in der Innenstadt im Bereich Peterstraße und Bahnhof unterwegs und rund um den Großen Eutiner See. Die Baufortschritte sind gut zu erkennen.

Bei allerbestem Wetter sind die Piloten von Falcon Crest zu ihrem Rundflug über Eutin gestartet. Sie bieten Fotos in höchster Auflösung und Qualität aus der Flugzeugperspektive an. Alle Bilder sind zu sehen unter: www.altstadt-eutin.de, www.eutin.de unter Stadtentwicklung   und unter www.eutin-2016.de unter Baufortschritt.

Grundlage der Stadtentwicklung in Eutin ist das sogenannte „ISEK“. Bürger, Politik und Verwaltung haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht und 2012 das Integrierte Stadtentwicklungskonzept beschlossen. Das ISEK hat Stärken und Schwächen der Stadt aufgezeigt und bietet einen Handlungsrahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung für die kommenden 20 Jahre.

„Städtebauliche Mängel“ sollen im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt werden; die teilweise in die Jahre gekommene Innenstadt soll modernisiert und in ihren Funktionen gestärkt werden.

Erstes Etappenziel für die Stadtsanierung ist die Landesgartenschau, die am 28. April dieses Jahres startet. Eutin bietet rund ums Schloss und den Großen Eutiner See die perfekte Kulisse für die Großveranstaltung.

Bis dahin ist noch einiges zu tun: Die Stadtbucht  am Großen Eutiner See wird neu gestaltet und sich künftig mit einer einladenden Promenade mit Holzdeck und vielen spannenden Sitzmöglichkeiten präsentieren. Der Seepark, ein bislang eher wenig genutztes Areal, soll künftig Freizeit- und Aktivitätsbereich für Jung und Alt werden mit Sichtachsen zum Wasser, aufregenden Spielplätzen und Streetballflächen.

 

11. September 2015 – Stadtsanierung in Eutin – und auch die Kirche macht mit: Der Garten am frischen Wasser – ein Projekt gefördert von der „Aktivregion“

Ein ganz besonderer Ort der Begegnung entsteht  zurzeit am Ufer des Großen Eutiner Sees. „Der Garten am frischen Wasser“ ist ein Projekt des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Ostholstein. Die Freifläche hinter dem Evangelischen Zentrum in der Schloßstraße 13 in Eutin wird zu einem öffentlich zugänglichen Garten umgestaltet. Der Garten, der ein Ort für Begegnungen und Veranstaltungen sein soll, wird zur Landesgartenschau  2016 fertig sein.

Unter majestätischen Bäumen am frischen Wasser werden während der Landesgartenschau in Eutin Mittagsgebete, Gottesdienste und spezielle Nachmittags-  und Abendprogramme stattfinden. Sieben Stationen begleiten die Besucherinnen und Besucher durch den Garten.

Der auch dauerhaft während der Sommersaison geöffnete Garten soll Einheimische und Gäste einladen, an diesem Ort zur Ruhe zu kommen und den Blick auf den Großen Eutiner See zu genießen. Auch Veranstaltungen können hier künftig stattfinden. Das Projekt entspricht den Zielen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Eutin. Der Große Eutiner See wird durch diesen Garten wahrnehmbarer und erlebbarer im Innenstadtbereich. Im Zuge der Stadtsanierung wird auch der Kirchplatz vor der Michaelis-Kirche  bis 2016 neu gestaltet.

 

26. Juni 2015 – Verwaltungsgericht Schleswig hat entschieden: Rammarbeiten in der Eutiner Stadtbucht werden fortgesetzt

Der Hängebeschluss ist ab sofort aufgehoben. Die Rammarbeiten in der Stadtbucht werden im Rahmen der Stadtsanierung in Abstimmung mit dem Kreis Ostholstein mit Beginn der kommenden Woche fortgesetzt. In den vergangenen drei Wochen mussten die Arbeiten ruhen. Anwohner hatten den entsprechenden Beschluss erwirkt.

„Wir sind froh über diese Entscheidung“, sagte dazu Eutins stellvertretende Bürgermeisterin Elgin Lohse, „das Projekt Stadtbucht kann damit fortgeführt werden.“ Die Sorgen der Anwohner vor Schäden an ihren Häusern nehme man sehr ernst, so die Bürgermeisterin weiter. Man werde erneut das Gespräch suchen.

In den betroffenen Gebäuden in der Stadtbucht werden weiterhin Schwingungsmessungen durchgeführt. Bislang habe sich dadurch kein Beleg für etwaige Schäden durch Rammarbeiten ergeben. Die Anlieger sind schriftlich und auf einer Versammlung vorab informiert worden. An vorhandenen Gebäuden war im Vorfeld der Bauarbeiten eine Beweissicherung durch einen Bausachverständigen vorgenommen worden.

Insgesamt sind im Bereich der Stadtbucht 250 m Spundwand einzubringen. Dabei kommen drei verschiedene, übliche Verfahren zum Einsatz. Die jeweiligen Verfahren sind extra dem Baugrund angepasst. Im Bereich des Schlosses wurde eine Natursteinschutzmauer im Pressverfahren eingebracht. Im weiteren Verlauf der Stadtbucht kommen Vibrations- und schlagende Verfahren zum Einsatz. Bei der Ramme handelt es sich um einen Bagger mit einer mittelgroßen Rammeinheit. Etwa die Hälfte der Wände sind nach Angaben der Bauleitung bereits  eingebracht worden.

Im Zuge der Stadtsanierung soll die in die Jahre gekommene Promenade modernisiert und neu gestaltet werden. Ein weitläufiges Holzdeck aus Eichenbohlen soll hier künftig zum Flanieren und Verweilen direkt am See einladen. Das Deck fasst die Stadtbucht und erweitert die Promenade zum Wasser. Ein Wassergarten setzt einen gärtnerischen Akzent.

Die neue Promenade soll pünktlich zur Landesgartenschau 2016 fertig gestellt sein. Die Aussetzung der Rammarbeiten gefährde das Projekt nicht, so Bernd Rubelt, Fachbereichsleiter Bauen bei der Stadt Eutin und auch Geschäftsführer bei der LGS.  „Die Landesgartenschau wird pünktlich eröffnet. Wir haben einen Zeitpuffer eingeplant.“

8. Juni 2015 – Bauarbeiten in der Stadtbucht werden fortgesetzt

Die Erdarbeiten in der Stadtbucht und am Schlossplatz werden im Rahmen der Stadtsanierung fortgesetzt. Die Rammarbeiten sind allerdings in diesem Bereich zurzeit eingestellt worden. Grund ist ein Hängebeschluss des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichtes. Dieser hat bis zu einer Entscheidung des Gerichts Bestand.

„Die Sorgen der Anwohner im Bereich der Stadtbucht nehmen wir sehr ernst“, erklärte dazu Bernd Rubelt, Fachbereichsleiter Bauen der Stadt Eutin. „Wir führen deshalb in den betroffenen Gebäuden Schwingungsmessungen durch.“ Bislang habe sich dadurch kein Beleg für etwaige Schäden durch Rammarbeiten ergeben. Die Anlieger sind schriftlich und auf einer Versammlung informiert worden. An vorhandenen Gebäuden war im Vorfeld der Bauarbeiten eine Beweissicherung durch einen Bausachverständigen vorgenommen worden. Insgesamt sind im Bereich der Stadtbucht 250 m Spundwand einzubringen. Dabei kommen drei verschiedene, übliche Verfahren zum Einsatz. Die jeweiligen Verfahren sind extra dem Baugrund angepasst. In der Stadtbucht kommen Vibrations- und schlagende Verfahren zum Einsatz. Bei der Ramme handelt es sich um einen Bagger mit einer mittelgroßen Rammeinheit. Etwa die Hälfte der Wände sind nach Angaben der Bauleitung bereits  eingebracht worden.

Im Zuge der Stadtsanierung soll die in die Jahre gekommene Promenade modernisiert und neu gestaltet werden. Ein weitläufiges Holzdeck aus Eichenbohlen soll hier künftig zum Flanieren und Verweilen direkt am See einladen. Das Deck fasst die Stadtbucht und erweitert die Promenade zum Wasser. Ein Wassergarten setzt einen gärtnerischen Akzent. Die neue Promenade soll pünktlich zur Landesgartenschau 2016 fertig gestellt sein. Die Aussetzung der Rammarbeiten gefährde das Projekt nicht, so Bernd Rubelt, der auch LGS-Geschäftsführer ist. „Die Landesgartenschau wird pünktlich eröffnet. Wir haben einen Zeitpuffer eingeplant.“ Allerdings koste jeder Tag Bauverzögerung Geld.

 

5. Juni 2015 – Stadtsanierung Eutin: Spatenstich am Bahnhofsvorplatz Verkehrsminister Meyer: Eine Investition in die Zukunft

Startschuss in Eutin: Mit dem ersten Spatenstich haben heute die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz begonnen. Im Zuge der Sanierung der historischen Innenstadt kommt diesem Projekt als Entrée zur Innenstadt eine besondere Bedeutung zu.

Der Bahnhofsvorplatz wird bis 2016 komplett neu gestaltet. Die Kosten liegen bei 2,1 Millionen Euro. Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer übergab der Stadt Eutin heute auch die offizielle Förderprogrammaufnahme des Ministeriums in Höhe von 1,9 Millionen Euro. 2017 wird dann auch der ZOB saniert. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei knapp 4 Millionen Euro.

Nach den Worten von Meyer sind die Stationen das Aushängeschild des Bahnverkehrs für den jeweiligen Ort. „Bahnhöfe verknüpfen die Bahn mit anderen ÖPNV-Angeboten, darum ist die Bahn eine wichtige Relais-Station im Gesamtsystem des Verkehrs“, sagte er und erinnerte mit Blick auf die Debatte um die so genannten Regionalisierungsmittel des Bundes daran, dass der öffentliche Personennahverkehr vor großen Herausforderungen stehe und seine Finanzierung nach wie vor ungewiss sei. „Wir werden uns deshalb auch zukünftig für die Fortführung und auskömmliche Ausstattung der  Förderprogramme stark machen“, so der Minister.

Einen repräsentativen Auftakt zur Stadt möchten die Architekten am Eutiner Bahnhof schaffen. Ein Belag aus Naturkleinsteinpflaster sorgt für eine großzügige Optik. Der 4,50 m breite Gehweg wird typisch für Eutin mit rötlichem Klinker belegt. Das Pflaster ist gesägt und dadurch leicht begehbar und befahrbar. Die Entwässerungsrinnen entlang der Kopfsteinpflasterwege dienen zugleich als Blindenleitsystem. Sie haben an entscheidenden Aufmerksamkeits- und Knotenpunkten eingefräste Markierungsrillen.

Breite Betonstufen und Rampen, Handläufe und Absturzsicherungen aus Flachstahl unterstützen die modernen Zugänge zum Gebäude. Über farbigen Asphalt werden die Besucher weiter in die Innenstadt geleitet. Die Treppenanlage sowie der neue Abschnitt der Straße „Am Mühlenberg“ sollen ebenfalls als wichtiges Verbindungsstück zur Innenstadt bis 2016 komplett fertig werden.

Am Bahnhofsgebäude entstehen 200 neue Fahrradstellplätze – darunter auch eine abschließbare Fahrradbox. Eine Kiss+ Ridezone mit integrierten Taxistellplätzen liegt  ebenfalls am nördlichen Rand des Bahnhofplatzes und bietet Platz für vier Kurzzeitparker.

Moderne Sitzmöbel aus Stahl und Holz, Mastleuchten und eine attraktive Bepflanzung runden das Gesamtbild am Bahnhofsvorplatz ab.

Bis 2016 soll der Bereich des Bahnhofsplatzes bis zur Fußgängerquerung komplett hergestellt werden, wobei die vorhandenen Bushaltestellen vor dem Eingang des Bahnhofsgebäudes zunächst erhalten bleiben.

Insgesamt ist im Zuge der Stadtsanierung eine intuitive Leitung vom Bahnhof zum großen Eutiner See durch eine klare Strukturierung der Wegebeläge in Kombination mit einer durchgehenden Baumreihe geplant. Das Konzept für die Innenstadtsanierung wird gemeinsam mit dem Büro RMP, Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, umgesetzt. Das Büro konnte in einem großangelegten Wettbewerb im vergangenen Jahr eine Jury aus Experten überzeugen.

1. Juni 2015 – Projekt: Westliche Peterstraße – Abriss der Ladenzeile und Baubeginn

Die westliche Peterstraße bekommt ein neues Gesicht. Ziel der Sanierungsmaßnahme ist es, eine repräsentative Anbindung an die Innenstadt herzustellen. In der zweiten Juniwoche wird zunächst die Baustelle eingerichtet – dann wird die jetzt leerstehende Ladenzeile abgerissen.

Zuvor ist Frisör Ali Khan als letzter Mieter der Passage ausgezogen und hat so den Weg frei gemacht für das Sanierungsprojekt. Nach intensiver Beratung durch Stadtmanagerin Stein-Schmidt wurde für seinen Salon ein neues Ladenlokal gefunden. Die „Schnittstelle“ ist jetzt in die Peterstr. 26 gezogen. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Mieter, Vermieter und Stadtmarketing konnten Verträge und Renovierung schnell abgewickelt werden und der Eutiner Friseur mit irakischen Wurzeln freut sich jetzt über ein frisch renoviertes Ladenlokal in bester Lage.

Künftig sollen in der westlichen Peterstr. Sitzelemente und viel Grün zum Verweilen einladen. Der Durchgang von der Innenstadt zum Bahnhof soll insgesamt aufgewertet werden. Schlicht aber hochwertig sollen die Freiräume gestaltet werden. Die Architekten wollen den historischen Stadtkern hervorheben, aber nicht in Konkurrenz mit der Architektur treten. Die Anbindung der westlichen Peterstraße erfolgt weiterhin über den vorhandenen Tunnel. Dazu kommt eine weitere Verbindung über die Straße „Am Mühlenberg“ mit einer Treppenanlage. Der Boden wird mit Naturgroßsteinpflaster und Klinker belegt.

Einheitliche Stadtmöbel aus einer Stahl-, Holzkombination und neue Mastleuchten sorgen für ein ansprechendes Stadtbild. Bis 2016 soll dieser Bereich neu gestaltet sein, um eine attraktive Anbindung für Fußgänger zu gewährleisten. Für die Zeit der Bauarbeiten wird es im Bereich zwischen Albert-Mahlstedt-Straße und Bahnhofstraße zu temporären Sperrungen für den Durchgangsverkehr kommen. Die westliche Peterstraße dient insbesondere der Verzahnung der Handlungsschwerpunkte Bahnhofsumfeld mit dem zentralen Bereich um den Marktplatz. Die Stärkung von Durchlässigkeit, Auffindbarkeit und einheitlicher Gestaltung bildet daher ein zentrales Anliegen der vorliegenden Planung im Bereich der westlichen Peterstraße.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter Projekt Westliche Peterstraße.

20. Mai 2015 – Projekt Stadtbucht – Rammarbeiten starten

Im Bereich der Stadtbucht beginnen die Rammarbeiten. Nach Angaben von Bauleiter Matthias Weishaar von der ARGE Mohn und KSK werden jetzt die Spundwände für die neue Ufermauer in der Stadtbucht eingebaut. Dafür werden verschiedene Arten von Rammverfahren angewendet.

Insgesamt sind 250 m Spundwand einzubringen. Die jeweiligen Verfahren sind dem Baugrund angepasst. Im Bereich des Schlosses handelt es sich um eine Natursteinschutzmauer, die eingepresst wird. In den weiteren Bereichen der Stadtbucht kommen Vibrations-  und schlagende Verfahren zum Einsatz. Bei der Ramme handelt es sich um einen Bagger mit Rammeinheit.

Die Arbeiten zum Einbringen und Verankern der Spundwand für die neue Ufermauer werden voraussichtlich bis Mitte Juli dauern. Die betroffenen Anwohner sind auf einer Anliegerversammlung im Frühjahr informiert worden. An vorhandenen Gebäuden wurde zuvor eine Beweissicherung durch einen Bausachverständigen vorgenommen. Zusätzlich werden aktuell Schwingungsmessungen durchgeführt.

Durch die Arbeiten kann es im Bereich der Stadtbucht  temporär zu Lärmbelästigungen kommen. Diese bitten wir zu entschuldigen.

Die in die Jahre gekommene Promenade wird pünktlich zur Landesgartenschau modernisiert und neu gestaltet. Künftig lädt hier ein weitläufiges Holzdeck aus Eichenbohlen zum Flanieren und Verweilen direkt am See ein. Das Deck fasst die Stadtbucht und erweitert die Promenade auf das Wasser. Der Wassergarten mit Seerosen setzt einen gärtnerischen Akzent. Die Promenade aus hell anthrazitfarbenem Natursteinpflaster verzahnt optisch Stadt und See. Großformatige Gehplatten und Basaltpflaster führen durch die Bucht bis zum Übergang in den Seepark. Platten und Pflaster sind in Hell-Dunkel-Optik gestaltet, um auch sehbehinderten Menschen eine gute Orientierung zu ermöglichen. Die Wasserstraße und der Rosengarten, dessen Hauptweg erneuert wird, verbinden die Promenade direkt mit der Stadt. Amberbäume sorgen für eine Gliederung – zwischen den Bäumen, die für ihre bunte Herbstfärbung bekannt sind, bieten moderne Sitzbänke Erholungsmöglichkeiten.

Für das Ausflugsboot „Freischütz“ und weiteren Wassertourismus wird ein neuer Anlegesteg gebaut. Aufgrund der vorhandenen Seetiefen wird der Anleger in der Nähe des bisherigen liegen. Der Bootsanleger wird mit Handläufen und Knieholmen gesichert. Die Stadtbucht wird mit schlichten, eleganten Lichtsäulen stimmungsvoll ausgeleuchtet. Eine neue großzügige Treppe führt künftig zum Schloss und zum Marstall. Die Stufen sind heller gestaltet mit Kontraststreifen, um auch sehbehinderten Menschen die Nutzung zur ermöglichen. Ebenso steht eine barrierefreie Rampe zur Verfügung. Die beiden Rosskastanien am Übergang vom Schlossplatz zur Stadtbucht und die große Weide im nördlichen Teil der Stadtbucht werden als markante Bäume erhalten; ebenso die beiden großen Ahornbäume auf dem Schlossplatz.

Näheres zum Projekt Stadtbucht erfahren Sie hier.

13. Mai 2015 – Verlegung Bushaltestellen Eutin ZOB

Im Zuge der beginnenden Sanierungsarbeiten im Bereich des Bahnhofsvorplatzes werden nun auch Haltestellen vom ZOB in die Bahnhofstraße an der Stichstraße zur Albert-Mahlstedt-Straße verlegt. Diese Maßnahme betrifft alle Regionallinien. Ausnahme ist die Linie 5518 (Eutin-Neustadt-Eutin). Diese Linie wird weiterhin am ZOB halten – parallel zu den Bahngleisen am Mast Nr. 5. Die Ersatzhaltestellenschilder werden beidseitig auf dem Gehweg der Bahnhofstraße aufgestellt. Der Behinderten-Parkplatz vor dem Seniorenheim bleibt bestehen.

Vom 18. Mai 2015 an wird die Bahnhofstraße in Eutin vom Vorplatz des Bahnhofes bis zur Plöner Straße voll gesperrt. Zunächst wird die Baustelle eingerichtet, dann werden durch die Stadtwerke Gas- und Wasserleitungen ausgetauscht, die städtischen Betriebe erneuern zusätzlich die Abwasserbeseitigungsanlagen und schließlich beginnt die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Die Vollsperrung ist bis zum 18. Dezember 2015 vorgesehen.

Als Umleitungsstrecke wird die Elisabethstraße empfohlen. Der Parkplatz in der Bahnhofstraße, direkt am Bahnhof, ist wegen der vorbereitenden Arbeiten bereits von Montag, 11. Mai 2015, an gesperrt worden. 60 neu eingerichtete Ausweichparkplätze stehen am alten Güterbahnhof zur Verfügung. Nähere Informationen zur Maßnahme „Bahnhofsvorplatz“ erhalten Sie in der aktuellen Stadtsanierungszeitung sowie hier.

10. Mail 2015 – Tag der Städtebauförderung am 9. Mai. Ein Tag zum Mitmachen!

Am 9. Mai hat sich die Stadt Eutin gemeinsam mit 550 anderen Städten & Gemeinden aus ganz Deutschland am „Tag der Städtebauförderung“ beteiligt. Eutin hat an diesem Tag gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die laufende Stadtsanierung gefeiert.

So wurde z. B. die sogenannte „Infobox“ in der Peterstraße eröffnet. Der Ausstellungspavillon erklärt die einzelnen Projekte zur Stadtsanierung in einer selbsterklärenden Dauerausstellung. Gleichzeitig ist an diesem Tag auch die aktuelle Ausgabe der Sanierungszeitung, die ebenso die städtischen Sanierungsprojekte beleuchtet, veröffentlicht worden.

Bürgervorsteher Dieter Holst, Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz und Bernd Rubelt, Fachbereichsleiter Bauen, haben an der Infobox „Baustellenrosen“ verteilt. Damit möchte sich die Stadt bei ihren Bürgerinnen und Bürgern für die notwendige Geduld und das Verständnis während der Bauphase bedanken.

Um 13.30 Uhr lud dann der Fachbereich Bauen der Stadt zur Baustellenführung durch den Schlossgarten mit Vorstellung des Projektes Küchengarten ein. Los ging es an der Michaelis-Kirche. Claudia Mohns (Eutiner Mischpoke) und Marc Buscher begleiteten die Besuchergruppe und sorgten für beste Stimmung mit ihrem Baustellentheater!

Im Küchengarten gaben VHS-Dozentin Ulrike Plötz und ihr Kurs einen Einblick ins „Urban Sketching“. Die Zeichner arbeiten mit Block und Stift im Freien. Ihr Thema am 9. Mai: natürlich die Großbaustelle Eutin! Die Führung endete gegen 15 Uhr im historischen Bauhof-Areal.

Die Eutiner Band iske spielte  am Nachmittag das erste Baustellenkonzert im Garten des Vogthauses. Bei grooviger Musik klang der Tag der Städtebauförderung in Eutin langsam aus – und alle Akteure waren sich einig: das war wirklich ein toller Tag!

8. Mai 2015 – Rosen für das Bauhof-Areal

Ein Meer aus Rosen pflanzen die Landschaftsgärtner zurzeit im historischen Bauhof-Areal. Sie heißen Sonnenschirm, Isarperle, Diamant oder Gräfin von Brühl – 1124 Rosen werden gerade auf der Fläche zwischen Opernscheune und den Torhäusern in die Erde gebracht.

Die Rosen stammen von den bedeutendsten Rosenschulen Deutschlands. Bei der Rosenauswahl wurden die Eutiner Landschaftsplaner von den Rosenschulen aus Schleswig-Holstein beraten. Das Farbschema reicht von zartrosa über lachs bis hin zu apricot. Das Ensemble im Innenhof des Areals wird von Eibenhecken eingefasst.

Einen ersten Eindruck von den Beeten können sich die Eutinerinnen und Eutiner  bereits morgen bei der Baustellenführung im Rahmen des Tages der Städtebauförderung verschaffen. Sehr ungewöhnlich: Die Pflanzung findet mitten auf der Baustelle statt. Damit haben die Planer und Gärtner nach der Anpflanzung des Obsthaines und des Klimawandelhaines auf der Großbaustelle Süduferpark bereits Erfahrungen gesammelt.

Das historische Bauhofareal ist auch Teil der Landesgartenschau 2016. Hier werden u. a. die Blumenhallenschauen und der regionale Markt untergebracht werden.

Die Rosenbeete und Hecken gehören zu den Daueranlagen und bleiben langfristig erhalten. Das Gebäude-Ensemble aus Opernscheune, Torhäusern, Vogthaus und der späteren Jugendherberge auf dem historischen Bauhofareal soll sich langfristig als Bildungs-und Kulturstandort etablieren.

8. April 2015 – Leitungsarbeiten am Bahnhofsvorplatz beginnen

Vom 18. Mai 2015 an wird die Bahnhofstraße in Eutin vom Vorplatz des Bahnhofes bis zur Plöner Straße voll gesperrt. Zunächst wird die Baustelle eingerichtet, dann werden durch die Stadtwerke Gas- und Wasserleitungen ausgetauscht, die städtischen Betriebe erneuern zusätzlich die Abwasserbeseitigungsanlagen und schließlich beginnt die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Die Vollsperrung ist bis zum 18. Dezember 2015 vorgesehen. Als Umleitungsstrecke wird die Elisabethstraße empfohlen. Der Parkplatz in der Bahnhofstraße, direkt am Bahnhof,  ist wegen der vorbereitenden Arbeiten bereits von Montag, 11. Mai 2015, an gesperrt. 60 neu eingerichtete Ausweichparkplätze stehen am alten Güterbahnhof zur Verfügung. Nähere Informationen zur Maßnahme „Bahnhofsvorplatz“ erhalten Sie in der aktuellen Stadtsanierungszeitung und unter auf dieser Website unter Projekt Bahnhofsvorplatz.