Projekt ZOB

Ein weiteres Großprojekt, das in diesem Jahr im Zuge der Innenstadtsanierung startet, ist der Umbau des ZOB. Die Bauarbeiten beginnen hier voraussichtlich Ende Juni. Der ZOB wird komplett umgestaltet und wird sich künftig moderner und funktionaler präsentieren. Die Arbeiten sind bis Ende 2018 terminiert. Nachdem bereits der Bahnhofsvorplatz modernisiert wurde, schließt sich der ZOB jetzt an. Die Anlage ist als teilüberdachter Mittelbussteig mit umlaufenden Sägezahn-Haltestellen mit acht Haltekanten konzipiert. Alle Haltestellen können künftig aus jeder Richtung angefahren werden. Auch optisch und gestalterisch wird sich das Bahnhofsumfeld aus einem Guss zeigen mit neuem Pflaster, zeitgemäßen Möbeln und Leuchten. Der neue ZOB wird auch über ein Blindenleitsystem verfügen. Kurzum: der neue ZOB wird zeitgemäßer, barrierefreier und besser erreichbar sein.

Während der Bauarbeiten werden alle Buslinien auf die  Seite Elisabethstraße im Bereich des Güterbahnhofes umgeleitet werden.

Gestaltungsplan ZOB Eutin

Gestaltungsplan ZOB (RMP)

Projekt Bahnhofsvorplatz

Im Zuge der Sanierung der historischen Innenstadt wurde zunächst der Bahnhofsvorplatz neu gestaltet. Dem Platz als Entrée zur Innenstadt kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Ein repräsentativer Stadteingang

Einen repräsentativen Auftakt zur Stadt haben die Architekten hier geschaffen. Ein Belag aus Naturkleinsteinpflaster sorgt für eine großzügige Optik. Der 4,50 m breite Gehweg wurde typisch für Eutin mit rötlichem Klinker belegt. Das Pflaster ist gesägt und dadurch leicht begehbar und befahrbar. Die Entwässerungsrinnen entlang der Kopfsteinpflasterwege dienen zugleich als Blindenleitsystem. Sie haben an entscheidenden Aufmerksamkeits- und Knotenpunkten eingefräste Markierungsrillen. Breite Betonstufen und Rampen, Handläufe und Absturzsicherungen aus Flachstahl unterstützen die modernen Zugänge zum Gebäude. Über farbigen Asphalt werden die Besucher weiter in die Innenstadt geleitet.

Stellplätze und Außengestaltung

Am Bahnhofsgebäude sind 200 neue Fahrradstellplätze entstanden – darunter auch eine abschließbare Fahrradbox. Eine Kiss+ Ridezone mit integrierten Taxistellplätzen liegt  ebenfalls am nördlichen Rand des Bahnhofplatzes und bietet Platz für vier Kurzzeitparker.

Moderne Sitzmöbel aus Stahl und Holz, Mastleuchten und eine attraktive Bepflanzung runden das Gesamtbild am Bahnhofsvorplatz ab.

Insgesamt ist im Zuge der Stadtsanierung eine intuitive Leitung vom Bahnhof zum großen Eutiner See durch eine klare Strukturierung der Wegebeläge in Kombination mit einer durchgehenden Baumreihe geplant.

Das Konzept für die Innenstadtsanierung wird gemeinsam mit dem Büro RMP, Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, umgesetzt. Das Büro konnte in einem großangelegten Wettbewerb eine Jury aus Experten überzeugen.