Städtebaulicher Denkmalschutz

Städtebauförderung – darunter können sich viele Menschen gar nicht richtig etwas vorstellen. Dabei leistet Städtebauförderung mit verschiedenen Programmen einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung unserer Städte. Das Programm “Städtebaulicher Denkmalschutz” ist eins davon.

Die Sicherung erhaltenswerter Gebäude, die zeitgemäße Umgestaltung des öffentlichen Raums und der historischen Stadtstruktur, die Stärkung der städtischen Identität – dies und noch mehr ist Bestandteil des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz. Mit diesem Programm fördern Bund und Länder seit 1991 bau- und kulturhistorisch wertvolle Stadtkerne.

Kernaufgaben des Programms

Im Vordergrund stehen dabei die Erhaltung und zukunftsweisende Weiterentwicklung von Einzeldenkmalen, Straßen und Plätzen. Historische Stadtbereiche haben eine große Bedeutung in der Wahrnehmung von Bewohnern und Besuchern, sie sind ein wichtiger Bindungsfaktor und verleihen den Städten Individualität.

Das Städtebauförderungsprogramm trägt dazu bei, die historischen Stadtkerne als lebendige Orte des täglichen Lebens – geprägt von Wohnen, Arbeiten, Handel, Kultur und Freizeit – zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Verteilung der Fördermittel

Im Rahmen des Programms stellen Bund und Länder Fördermittel zur Verfügung, die durch kommunale Mittel ergänzt werden.

In Schleswig-Holstein erfolgt dies über eine Drittelfinanzierung, das heißt, ein Drittel wird vom Bund, ein Drittel vom Land und ein Drittel von der Stadt selbst finanziert.

Städtebauförderung in Eutin

Im Mai 2012 hat das Land Schleswig-Holstein den historischen Stadtkern von Eutin – neben Lübeck und Mölln – als Fördergebiet im Städtebaulichen Denkmalschutz anerkannt. Dadurch bekommt Eutin gerade im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2016 (LGS) die große Chance, Maßnahmen im historischen Stadtkern zielgerichtet durchzuführen.

Bisherige Überlegungen, wie die des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK), werden in künftige Planungen einfließen. So soll die historische Residenzstadt für die Landesgartenschau und darüber hinaus gestärkt werden.

Zum Weiterlesen

Wenn Sie mehr über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) der Stadt Eutin wissen möchten, können Sie sich auf der Website der Stadt Eutin im Bereich Stadtentwicklung informieren.